Dachaufstockung | Stuttgart

| D | 2024-2025

| O | Stuttgart

| A | Realisierung

| V | 310 m² BGF

Städtischer Wohnraum mit Panorama

Im Herzen der Stuttgarter Innenstadt entsteht durch die Dachaufstockung eines bestehenden Gewerbebaus neuer hochwertiger Wohnraum. In einem neu geschaffenen Mansarddach finden drei exklusive Wohnungen Platz, die durch ihre ruhige Lage, ihre hochwertige Ausstattung und den atemberaubenden Blick über die Stadt überzeugen.

Aufgrund der begrenzten statischen Tragfähigkeit des Bestandsdachs wurde eine neue Stahlunterkonstruktion entwickelt, die die Lasten gezielt in das bestehende Tragwerk einleitet und so die strukturelle Sicherheit gewährleistet. Nach dem Gießen der neuen Trapezblechdecke konnte das zusätzliche Gebäudevolumen mithilfe vorgefertigter Zimmermannskonstruktionen effizient aufgesetzt werden. Die Konstruktion wurde gedämmt und mit einer hinterlüfteten Fassade aus Edelstahl sowie einer entsprechenden Dacheindeckung versehen. Der optimierte Bauprozess ermöglichte eine extrem kurze Gesamtbauzeit.

Die Wohnungen erfüllen hohe Anforderungen an Wärme- und Schallschutz und bieten ein angenehmes, ruhiges Wohnklima – mitten in der Stadt. Großzügige Schiebefenster aus Aluminium öffnen sich über die gesamte Fassadenbreite und schaffen lichtdurchflutete Räume mit spektakulären Ausblicken auf die Stuttgarter Stadtsilhouette und die umliegende Landschaft. Eine außenliegende Verschattung reguliert den Sonneneintrag und steigert den Wohnkomfort zusätzlich.

Im Inneren sorgen natürliche Materialien und präzise Detaillierung für eine zeitgemäße Wohnatmosphäre: Eichenparkett, Feinsteinzeug in Bädern und Nebenräumen, moderne Einbauküchen sowie Fußbodenheizung in allen Bereichen definieren den hohen Ausstattungsstandard.

Das Projekt zeigt beispielhaft, wie durch qualitätsvolle Nachverdichtung zukunftsfähiger Wohnraum in innerstädtischen Lagen geschaffen werden kann – architektonisch anspruchsvoll und technisch durchdacht.

Mehrfamilienhaus | Kornwestheim

| D | 2025-2027

| O | Kornwestheim

| A | Realisierung

| V | 3.750 m² BGF

In zentraler Lage von Kornwestheim entsteht ein kompaktes, fünfgeschossiges Wohngebäude mit 43 barrierefrei erschlossenen Einheiten. 40% der Wohnungen werden als sozial geförderter Wohnraum realisiert. Mit einer Bauzeit von nur 18 Monaten und einem günstigen Volumen-Flächen-Verhältnis ermöglicht der effiziente Baukörper (17×44m) eine wirtschaftliche Umsetzung trotz steigender Baukosten.

Zwei Treppenhäuser erschließen flexibel gestaltete 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen, die geschossweise variieren und zu größeren Einheiten oder Mehrgenerationenwohnungen kombiniert werden können. Die Fassadengestaltung wird durch eine Ziegelvorsatzschale im Sockelbereich sowie durch Balkone mit semitransparenter Streckmetall-Umwehrung geprägt.

Ein nachhaltiges Energiekonzept mit Fernwärmeanschluss und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach versorgt das Gebäude effizient. Überschüssig erzeugter Strom wird ins Netz eingespeist. Insgesamt entstehen 43 Stellplätze sowie hochwertige Außenanlagen und Fahrradhäuser, welche die Materialität der Architektur aufnehmen.

Visualisierung: NICOLAI BECKER IMAGES

Wohn- und Gewerbebau | Schönaich

| D | 2024-2026

| O | Schönaich

| A | Realisierung

| V | 3.500 m² BGF

Im Herzen von Schönaich, am sogenannten ‚Stachus‘, entsteht ein neuer städtebaulicher Akzent durch die nachhaltige Aufwertung der derzeitigen Parkplatzfläche. Das Architekturbüro Loweg plant an der Ecke Bahnhofstraße/Böblinger Straße einen markanten Wohn- und Gewerbekomplex. Das Gebäude wird vier bis sechs Stockwerke umfassen und insgesamt Platz für 45 Wohneinheiten bieten, darunter zahlreiche seniorengerechte Wohnungen. Im Erdgeschoss ist zudem eine Gewerbeeinheit vorgesehen.

Das Quartier wird von Grünflächen durchzogen, die neuen Wege und Aufenthaltszonen schaffen und so ein lebendiges soziales Umfeld fördern, in dem Senioren und Familien zusammenkommen. Durch das Zurücksetzen des Hauptgebäudes von der Grundstücksgrenze zum Verkehrskreisel entsteht eine grüne Pufferzone. Neue Bäume dienen als Filter zum Straßenraum und verstärken die Durchgrünung des Quartiers.

Gewerbebau | Ludwigsburg

| D | 2021-2024

| O | Ludwigsburg

| A | Realisierung

| V | 6.600 m² BGF

Auf dem ehemaligen Schotterparkplatz an der Ecke Hohenzollern-/Elmar-Doch-Straße in Ludwigsburg wurde ein modernes, sechsgeschossiges Gewerbegebäude mit rund 135 Arbeitsplätzen und einer zweistöckigen Tiefgarage realisiert. Dieses Projekt schließt die letzte große Baulücke entlang der Hohenzollernstraße.

Der Entwurf besticht durch eine kompakte, klar gegliederte Architektur, die höchste gestalterische Ansprüche erfüllt und sich harmonisch in ein urbanes Freiraumkonzept einbettet.
Die zurückversetzten ersten beiden Stockwerke entlang der Hohenzollernstraße schaffen Raum für einen großzügigen attraktiven Eingangsbereich und verbessern die Wegeführung im Kreuzungsbereich mit der bestehenden anspruchsvollen Topographie.
Die qualitativ hochwertige Betonfassade mit ihrem präzisen Raster verleiht dem Gebäude eine starke Identität und erfüllt zugleich die Ansprüche an ein modernes und nachhaltiges Gebäude. Die vorgefertigten Sichtbeton-Elemente mit integrierter Kerndämmung beschleunigten den Baufortschritt erheblich.

Über das gesamte Gebäude verteilen sich moderne Arbeitsbereiche. Jedes Stockwerk bietet Besprechungsräume, einen Lounge-Bereich und voll ausgestattete Coffee-Points, die den Austausch und die Zusammenarbeit fördern. Zudem wurde das Gebäude mit modernster Medientechnik ausgestattet, um hybride Meetings und Veranstaltungen zu ermöglichen.

Ein besonderes Highlight ist die multifunktionale ‚Skylounge‘ im Dachgeschoss, ergänzt durch eine weitläufige Dachterrasse. Von hier aus genießt man einen beeindruckenden Weitblick über Ludwigsburg – ein exklusiver Pausenbereich, der zum Entspannen einlädt.

Karl-Wildschütz-Platz | Fröndenberg

| D | 2024

| O | Fröndenberg

| A | Ankauf / Wettbewerb

| V | 4.000 m² BGF

Städtebauliche Leitidee
Die Neugestaltung des Karl-Wildschütz-Platzes ist ein zentraler Bestandteil des Stadtentwicklungskonzepts der Stadt Fröndenberg/Ruhr. Sie wertet die Innenstadt auf und setzt einen neuen städtebaulichen Akzent an deren östlicher Grenze. Das Projekt schafft Potenzial für zukünftige Entwicklungen entlang der Bahnlinie. Ziel ist es, ein nachhaltiges Quartier zu entwickeln, das architektonische, soziale und ökologische Aspekte berücksichtigt. Eine Balance zwischen identitätsstiftender Architektur und städtebaulicher Integration ist angestrebt, unter Berücksichtigung der umliegenden Wohngebiete.
Das Quartier verläuft parallel zur Bahntrasse und zur südlichen Grundstücksgrenze, wodurch im nordwestlichen Bereich eine einladende Weitung entsteht. Die Gebäudeanordnung sorgt für ein harmonisches Erscheinungsbild und bewahrt die Offenheit. Die drei- bis viergeschossigen Gebäude beeinträchtigen die Nachbarbebauung nicht und erhalten freie Blickachsen nach Süden. Die kompakte Struktur der Baukörper ist für die Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz entscheidend.

Funktionale Leitidee
Das Quartier wird größtenteils für Wohnzwecke konzipiert, aufgrund seiner Randlage und eingeschränkten Erreichbarkeit. Nur im westlichsten Teil ist eine gewerbliche Nutzung vorgesehen. Der halböffentliche Raum westlich des ersten Gebäudes und private Erschließungsachsen fördern das gemeinschaftliche Leben. Spiel- und Aufenthaltsflächen unterstützen diese Idee. Verglaste Balkone im Süden dienen als Lärmschutz gegenüber der Bahn.

Erschließung und Anbindung
Das Quartier wird über die Karl-Wildschütz-Straße erschlossen. Ein Vorplatz bietet 20 öffentliche Stellplätze und integriert bestehende Zufahrten. Die privaten Stellplätze befinden sich in einer Tiefgarage. Der Innenbereich ist autofrei und trennt klar Individual- und Fußgängerverkehr. Die beiden mittleren Gebäude betonen durch ihre vertikale Erschließung die offene Zone.

Grünstruktur und Ökologie
Große Bestandsbäume und ein grüner Gürtel entlang der Bahntrasse prägen das Quartier. Die innere Erschließungsachse ist baumbestanden und führt zum Spielplatz. Erhöhte Gärten bieten Privatgärten für Erdgeschosswohnungen. Gründächer und Photovoltaik-Elemente tragen zur Energiegewinnung bei. Die kompakte Bauweise ermöglicht eine gemeinsame Energiezentrale.

Struktur und Organisation der Wohnungen
Die Gebäude bieten kompakte, effiziente Wohneinheiten mit einem flexiblen Wohnungsmix von 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen. Alle Wohnungen verfügen über einen Freisitz und sind barrierefrei erreichbar. Die Hauptausrichtung nach Osten oder Westen und schallschutzoptimierte Südbalkone gewährleisten Ruhe und Lichtdurchlässigkeit.

Städtebauliche Erweiterung
Eine Erweiterung des Quartiers entlang der Bahntrasse in Richtung Südwesten ist möglich. Die Tiefgarage könnte unkompliziert erweitert werden, und der Taschenplatz als zentraler Verbindungspunkt würde gestärkt. Eine fußläufige Anbindung an den Himmelmann-Park wäre denkbar.

Mozartstraße | Erlangen

| D | 2023

| O | Erlangen

| A | Wettbewerb

| V | 11.800 m² BGF

Zwischen der Hofmann- und Mozartstraße in Erlangen entsteht ein 5-geschossiger Wohnkomplex, der sich um zwei grüne Innenhöfe gruppiert. Der gesamte Komplex ist mit gleichen Achsmodulen aufgebaut und wird mit Fassaden- und Innenausbaumodulen vorgefertigt. Dem Cradle-2-Cradle-Prinzip folgend, werden recycelbare und gesunde Materialen sortenrein trenn-, rückbau- und wiederverwertbar zusammengefügt. Insgesamt entsteht, horizontal und vertikal, mehr Grünfläche als überbaut wird.

Die Bauweise wird als materialsparende Skelettbauweise mit Betonstützen, Massivholzdecken mit Aufbeton entsprechend der Brandschutz- und Schallschutzanforderungen vorgeschlagen. Die Außenwände aus hochwärmegedämmten Holzrahmenbauelementen mit raumseitigen Massivholzplatten und einer hinterlüfteten Holzschindelfassade werden im Raster inkl. der Fensteröffnungen vorkonfektioniert.

Die zur CO2-Reduzierung beitragende Holzschindelfassade übernimmt kühlende und hinterlüftete Funktionen, erzeugt durch Begrünung Sauerstoff, trägt zur Biodiversität in der Stadt bei, prägt den Lebensraum der Bewohner und bestimmt das Gebäude gestalterisch mit. Horizontale Grünflächen dienen zudem als Retentionsflächen und zur Gewinnung regenerativer Energie, vor allem aber der privaten und gemeinschaftlichen Nutzung, für Erholung, Urban Farming, Arbeiten und Austausch.

Gut Ferber | Aachen

| D | 2023

| O | Aachen

| A | Realisierung

| V | 320 m² BGF

Der ehemalige Kuhstall ist Teil eines im 18.Jh. entstandenen und unter Denkmalschutz stehenden Gutshofes in der Aachener Soers. Die Umnutzung in ein Wohnhaus wurde in enger Abstimmung mit dem Denkmalamt der Stadt Aachen realisiert.

Aus Rücksicht auf das Gesamterscheinungsbild der Hofanlage wurde die Kubatur des seit Jahren ungenutzten Stalls bei seinem Umbau zu einem 2-geschossigen Einfamilienhaus nicht verändert.

Die untere Wohnebene wurde offen und ohne tatsächliche räumliche Trennung konzipiert, lediglich das Küchenelement mit dem rückwärtigen offenen Kamin dient der Raumzonierung. Der alte Heuspeicher fungiert als obere und somit private Wohnebene.

Der alte Dachstuhl ist erhalten geblieben und wurde lediglich durch Holzaufdopplungen verstärkt, um die erforderliche Auf- und Zwischensparrendämmung aufnehmen zu können. Um das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes nicht zu verändern wurden die äußeren Mauerwerkswände mit Hilfe einer Innendämmung energetisch ertüchtigt.
Durch die Umsetzung der guten Dämmeigenschaften im Bereich der Gebäudehülle konnte eine nachhaltige Heizungsanlage, eine Luft-Wärmepumpe in Kombination mit einer Fußbodenheizung für die Wärmeversorgung des Gebäudes umgesetzt werden.

Eine besondere Herausforderung war es, dass alle Wohnbereiche mit ausreichend Tageslicht versorgt werden. Dies gelang durch ein großes zentrales Oberlicht im rückwärtigen Teil des Gebäudes, welches sein Licht über eine offene Empore bis in den Wohnbereich im Erdgeschoss fallen lässt.

Bei diesem Gebäudedenkmal wurde die Chance genutzt, einem ursprünglichen ‚Zweckbau‘ eine neue Bestimmung zu geben, hin zu einem hochwertigen Wohngebäude, welches in allen Belangen den Anspruch an den heutigen Wohnkomfort-Standard übertrifft.
Lösungen wurden mit viel Liebe zum Detail entwickelt und durchweg hochwertige Materialien verbaut, wie z.B. großformatige Parkettdielen, Natursteinböden, eine Natursteintreppe und Holztüren mit Blockzargen.

Dieses Beispiel zeigt, dass der historische Kontext, der Transformation hin zum einen offen und modernen Wohnhaus nicht im Wege stehen muss.

Ehemalige Daimlersiedlung | Stuttgart

| D | 2023

| O | Stuttgart

| A | Wettbewerb

| V | 27.500 m² BGF

Die neuen Hochhäuser im Planbereich der ehemaligen Daimlersiedlung in Stuttgart-Hallschlag folgen dem städtebaulichen Rahmenplan, setzen jedoch nur zwei Hochpunkte mit schmalen Giebelseiten zum Freiraum der beiden bestehenden Hochhausscheiben. Die Standorte und Ausrichtungen der Häuser fügen sich in die lineare Entwicklung entlang des Geländehochpunktes und der benachbarten Hochhäuser ein.

Am oberen östlichen Geländeplateau schließt sich der südöstliche Straßenraum an, inklusive der Einfahrt zur neuen Tiefgarage. Diese neue Tiefgarage ersetzt gleichzeitig die alten Zufahrten und Bestandsgaragen, was zu einer vollständigen Begrünung in diesem Bereich führt und verkehrsfreie Freiräume für die Kitas schafft. An diesem Gebietskontenpunkt verbinden sich zudem Fuß- und Radwegverbindungen zur Haltestelle der Stadtbahn.

In den Erdgeschossen und im ersten Obergeschoss der neuen Häuser sind verschiedene Nutzungen wie Kindertagesstätten, Tagespflege, Co-Working und Inklusives Wohnen vorgesehen. Die räumliche Entwicklung der Eingangsfoyers soll nachvollziehbar sein und den Bezug zum Garten herstellen.

Im westlichen Plangebiet führt eine Mischverkehrsfläche mit Aufenthaltscharakter zum Vorbereich der Bestandsgarage. Auch hier werden bestehende Zu- und Abfahrten teilweise stillgelegt. Der dadurch entstandene Platzbereich kann gemeinsam mit der Neubebauung der Bestandsgarage vielseitig genutzt werden. Zusätzlich führen behindertengerechte Fußgänger- und Fahrradrampen auf das höhere Niveau der Bestandshochhausscheiben.

Im ersten Schritt wird die freizuhaltende Fläche zwischen den Hochhausscheiben im Sinne einer urbanen Dreifelderwirtschaft reaktiviert. Kräuterwiesen, Insektenweiden und Gemeinschaftsflächen mit bunten Sonnenschirmen überstellten Wiesen sollen den Bewohnern ein farbenfrohes Miteinander vermitteln und zu gemeinsamen Festen und Feiern anregen.

Im zweiten Schritt wird der Baumbestand zwischen den Hochhausscheiben mit lockeren Einzelbäumen und Baumgruppen ergänzt. Es entsteht ein parkartiger Freiraum mit offenen Linsen in der Tiefgaragendecke, die für eine nachhaltige, natürliche Belichtung und Belüftung der Tiefgarage sorgen. Diese Linsen werden von Klimawäldchen umgeben. Direkte Wege zwischen den Häusern führen die Bewohner zu offenen Gemeinschaftsflächen und Sitzplätzen im lichten Schatten der Wäldchen.

Wohnquartier | Scharnhausen

| D | 2022-2023

| O | Scharnhausen

| A | Realisierung

| V | 3.900 m² BGF

In Scharnhausen realisieren wir mit der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH ein weiteres, ansprechendes Wohnquartier:

Das Quartier umfasst insgesamt 19 Reihenhäuser und ein Mehrfamilienhaus mit 8 Mietwohnungen. Durch seine moderne, markant-kubische Architektur wird das Ensemble zum Blickfang – und zum wichtigen Beitrag für die übergeordnete Entwicklung des Wohngebiets ‚Ob der Halde‘. Aus dem ehemaligen Vereinsgelände des TSV Scharnhausen wird nun ein attraktiver Wohnstandort, der vor allem Familien die Gelegenheit eröffnet, hier ein ideales Zuhause zu finden.

Die Reihenhäuser, die sich um einen zentralen, begrünten Quartiersplatz mit gemütlichen Sitz- und Spielbereichen gruppieren, erfüllen mit großzügigem Platzangebot und durchdacht geplanten Grundrissen den Wunsch nach Freiraum für Groß und Klein. Hier wohnt man umgeben von Grün und dank der versetzten Anordnung der Häuser mit viel Privatsphäre. Rückzug im privaten Garten oder nachbarschaftliches Miteinander in der gemeinschaftlichen grünen Mitte – hier geht beides Hand in Hand.

Das gesamte Quartier wird in KFW 55 Standard mit monolithischen Wärmedämmziegeln erstellt.

Unverbindliche Illustration:
Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH

Entwurf:
EMT Architektenpartnerschaft mbB

Mehrfamilienhaus | Stuttgart

| D | 2022

| O | Stuttgart

| A | Realisierung

| V | 650 m² BGF

Anstatt das herrschaftliche Mehrfamilienhaus aus den 1930er Jahren im Stuttgarter Stadtteil Gänsheide abzureißen und neu zu errichten, wurde es einer umfassenden Kernsanierung unterzogen. Das Ziel bestand darin, den einzigartigen Charakter des Gebäudes zu bewahren und es gleichzeitig energetisch und baulich gemäß moderner Standards zu transformieren. Viele vorhandene architektonische Details und Ausstattungselemente, die das Zeugnis der damaligen Baukunst lieferten, wurden aufgegriffen, ergänzt und behutsam restauriert.

Zusätzlich zur energetischen und baulichen Sanierung wurde durch den Einbau eines Aufzugs und die Verlegung des Haupteingangs ein barrierefreier Zugang zum Gebäude geschaffen.

Um den Dachraum optimal zu nutzen, wurde die Dachneigung bei der Neugestaltung erhöht. Aufgrund der großzügigen Spannweiten des neuen Walmdaches wurden die tragenden Teile als Stahlkonstruktion ausgeführt, die präzise mit der Holzkonstruktion des Zimmermanns abgestimmt werden mussten.

Viele Materialien und Ausführungen wurden passend zum architektonischen Stil des Hauses gewählt. Dunkle Holzfenster, Simse und Sockelverkleidungen aus Naturstein, ein mineralischer Edelkratzputz sowie Verwahrungen und Fallrohre als Kupferkonstruktion in Verbindung mit einer dunkel matten Biberschwanzdacheindeckung wurden verwendet. Das Ergebnis ist ein stimmiges, zurückhaltendes Gesamtbild mit klassischem Charme, das nahtlos an die Ästhetik des Ursprungsbaus anknüpft.