2 Mehrfamilienhäuser | Kornwestheim

| D | 2018-2021

| O | Kornwestheim

| A | Realisierung

| V | 5.140 m² BGF

Die Winkel- und Turmbebauung mit 48 Wohneinheiten entlang der Rosensteinstraße bildet ein grünes Quartier mitten in Kornwestheim. Bestandsbäume entlang der Erschließungsstraßen wurden so weit wie möglich erhalten, neue Bepflanzungen bereichern die Tagespflege und Privatgärten. Zusätzliche Sitzbereiche auf dem Spielplatz bilden das Grundgerüst für ein durchgrüntes Wohnen mit einer hohen Aufenthaltsqualität.

Sparsame, wenige Treppenhauserschließungen schaffen flexible Wohnungszuschnitte mit 2-, 3- und 4-Zimmer Wohnungen. Größere Wohnungen mit flexiblen, offenen Wohn- Essbereichen liegen in sämtlichen Geschossen. Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei erschlossen. Die auf den Geschossen wechselnden Wohnungsgrößen bieten Wohnraum für alle Alters- und Familienbedürfnisse. Durch einen möglichen Zusammenschluss von Wohneinheiten können auch größere Wohnungen realisiert werden, sowie „Mehrgenerationen“- Wohnungen (übergreifendes Wohnen). Die Tagespflegeeinrichtung wurde im Erdgeschoss an der Rosensteinstraße mit direktem Bezug zur Freifläche eingeplant.

Die Fassaden werden in ihrer Sockel- und Dachgeschosszone mit einer Ziegelvorsatzschale von der Hauptfassade abgesetzt. Am „Turm“ an der Straßenkreuzung Rosenstein-/ Teckstraße wird zudem in der vertikalen Gliederung das Fassadenmaterial gewechselt, wodurch sich diese stark von der Hauptfassade absetzt und der Turm somit deutlich schlanker in Erscheinung tritt. Verstärkt wird die schlanke Erscheinung durch Rücksprünge der Balkone und deren transparente Umwehrungen an den Gebäudeecken. Der städtebaulichen Bedeutung des Turms entsprechend, wird durch den vertikalen Materialwechsel auch die Wertigkeit der Fassade wahrnehmbar erhöht.

Stadthaus | Stuttgart

| D | 2018-2020

| O | Stuttgart

| A | Realisierung

| V | 295 m² BGF

Auf einem 420m² großen Grundstück in Stuttgart-Ost wurde ein schmales Wohnhaus für eine 4-köpfige Familie und eine Büroeinheit errichtet. Das 10m breite Grundstück war durch das Übergangsrecht für das Hinterhaus, einem Hanggefälle von 9m und einer Geschossflächenbaulast eine große planerische Herausforderung.

Das Gesamtkonzept zeigt eine reduzierte Gebäudehülle aus Glas und 2-schaliger Ziegelaußenwand als kubische Gesamtform. Verwendet wurde mit dem sogenannten „Eco Brick“ als Ziegelmauerwerk ein neues Produkt mit nur 7cm Ziegeltiefe und 7cm Höhe, das den Gesamtaufbau der Außenhülle deutlich reduziert und somit zusätzlichen Raumgewinn generiert. Geschosshohe Verglasungen im Innenhof-, auf der Hang- und Talseite lassen Ein- und Ausblicke in die Wohn- und Arbeitsbereiche zu und sorgen für spannende Lichteinfälle.

Konsequent werden die Materialien und Farben im Inneren auf weiße Oberflächen und Holz beschränkt, um die 4m breiten Raumfolgen ungestört fließen zu lassen. Ein dreigeschossiger wandbündiger Einbauschrank im Außenerker, den Treppenlauf begleitend, generiert zusätzliche Stau- und Abstellfläche im Wohnbereich.

Die im Erdgeschoss liegende Büroeinheit verfügt über einen Lichthof, der nicht nur als 2.Rettungsweg dient, sondern gleichzeitig die 24m tiefe Büroeinheit mit Tageslicht versorgt. Unterschiedliche begrünte Innenhöfe auf 3 verschiedenen Ebenen sorgen für sonnige und regenerative Freibereiche, die flexibel genutzt werden können.

Ein kleines Blockheizkraftwerk in Kombination mit einer Fußbodenheizung und 3-fach Isolierverglasung bestehend aus Holz-Alu-Fenstern sorgen für einen KFW-55-Standard. Zusätzlich wurde das kleine Satteldach extensiv begrünt.

Weitere Informationen/ Auszeichnungen:
Objektbericht der Firma Wienerberger

2 Mehrfamilienhäuser | Ludwigsburg

| D | 2018 – 2020

| O | Ludwigsburg

| A | 1.Preis / Inv.- Wettbewerb

| V | 4.500 m² BGF

Bebauungskonzept Muldenäcker | Ludwigsburg-Süd

3 kompakte und geknickte Baukörper werden unter Berücksichtigung der städtebaulichen Gestaltung spielerisch in den Freiraum gelegt. Die Einbeziehung der geplanten Grünfläche im Westen bzw. Osten, großzügige Balkonbereiche auf den Geschossen und Wohnorientierung nach Süden und Westen ergänzen die Aufenthaltsqualitäten.
Die freigestellte 5- 4- 3- geschossige Bebauung mit kompakten solitären Baukörpern, stellt sich selbstbewusst zwischen die Erschließungsstraße und den Grünbereich im Süden. Die sich nach Osten herausschiebende begrünte TG Decke dient gleichzeitig als hochgelegter Garten für die Erdgeschosswohnungen und Spielplätze, sie wird intensiv begrünt.

Zentrale Treppenhauserschließungen schaffen flexible Wohnungszuschnitte mit 2-, 3-, 4-, 5- Zimmer Wohnungen. Größere Einheiten mit flexiblen, offenen Wohn-/ Essbereichen liegen in sämtlichen Geschossen. Wohnungen jeglicher Größe sind mit individuellen Zuschnitten realisierbar, sämtliche Ebenen sind barrierefrei erschlossen. Die auf den 5 Geschossen wechselnden Wohnungsgrößen bieten Zuschnitte für alle Alters- und Familienbedürfnisse. Durch einen möglichen Zusammenschluss von kleinen Einheiten können auch größere Wohnungen mit „Mehrgenerationen “ realisiert werden.
Darüber hinaus können komplette Wohneinheiten durchgehend „behindertengerecht“ organisiert werden.

Wohnung Alexanderstrasse | Stuttgart

| D | 2017-2018

| O | Stuttgart

| A | Realisierung

| V | 330 m² BGF

In der Stuttgarter Innenstadt wurde eine Geschosswohnung in einer denkmalgeschützten Jugendstilvilla von Loweg Architekten behutsam saniert. Bei der Sanierung der 260m² großen Jugendstilwohnung wurde die alte Bausubstanz, sowie die vorhandene Raumgliederung respektiert und vollständig beibehalten.

Sämtliche ursprüngliche, hochwertige und denkmalgeschützte Materialien, sowie Oberflächen sind aufgearbeitet oder adäquat ersetzt worden.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Barrierefreiheit der Wohnung gelegt. Niedrige Schwellen wurden entfernt, um einen ungehinderten Zugang zu sämtlichen Räumen zu ermöglichen. Die Küche, die Nasszellen und der integrierte Waschraum wurden dem heutigen Komfort angepasst.

Schelmenäcker | Leinfelden-Echterdingen

| D | 2018

| O | L.-Echterdingen

| A | Investorenwettbewerb

| V | 24.000 m² BGF

Die Neubebauung entlang der nördl. Gewerbestraße in Leinfelden-Echterdingen, entwickelt ihre Qualitäten durch die kompakten Baukörper innerhalb der 3 Bauabschnitte unter Vorgabe des bestehenden Bebauungsplans. Somit werden die 3 Grundstücksflächen unter größtmöglicher Berücksichtigung freiraumplanerischer Vorgaben freigehalten.
Kernidee ist die freigestellte durch den B-Plan bestimmte 7-, 5- und 4- geschossige Bebauung mit kompakten solitären Baukörpern, die sich selbstbewusst zwischen die Erschließungsstraße und den Grünbereich im Süden stellen.
Die Stellung und Ausrichtung der Baukörper lehnt sich an die nördl. Max-Lang-Straße an. Die Einbeziehung der geplanten Grünfläche im Westen, großzügige Terrassen- und Balkonbereiche auf den Geschossen und Wohnorientierung nach Süden, Osten und Westen ergänzen die Aufenthaltsqualitäten. Bäume entlang der Erschließungsstraße, auf den nicht durch die Tiefgarage unterbauten Bereichen und im Spielplatzbereich und in den Privatgärten bilden das Grundgerüst für ein durchgrüntes Wohnen mit einer hohen Aufenthaltsqualität.

Durch die großen prägenden Freiräume in den Quartieren sollen der Ort und die Neubebauungsbereiche offen durchgrünt werden. Diese bieten Aufenthalts- und Verweilqualitäten für alle Bewohner (Familien, Kinder, Senioren) mit einer „Mitte“ im Grünen.
Die dem Erdgeschoss zugeordneten Gärten und die an den Bedarf ausgerichteten Kinderspielplatzflächen und die öffentliche Kinderspielplatzfläche im Süden sind familienfreundlich im direkten Umfeld der Quartiere angeordnet und sind somit gut überschaubar. Private Wiesenflächen im Übergang zum halböffentlichen Grün und zu den südlichen Obstbaumwiesen, überstellt von Baum- und Strauchgruppen, erzeugen einen großzügigen „Parkcharakter“.

Zentrale Treppenhauserschließungen schaffen flexible Wohnungszuschnitte mit 2-, 3-, 4- und 5- Zimmer Wohnungen. Größere Wohnungen mit flexiblen, offenen Wohn- Essbereichen liegen in sämtlichen Geschossen. Aufgrund der durchgehenden Aufzugskerne, tragender Wände und Nasszellen sind die Ebenen für Wohnungen jeglicher Größe mit individuellen Zuschnitten geeignet und realisierbar. Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei erschlossen.
Die auf den Geschossen wechselnden Wohnungsgrößen bieten Wohnraum für alle Alters- und Familienbedürfnisse. Durch einen möglichen Zusammenschluss von Wohneinheiten können auch größere Wohnungen realisiert werden, sowie „Mehrgenerationen“- Wohnungen (übergreifendes Wohnen) oder auch „Senioren WGs“, in denen sich einzelne private Räume um Gemeinschaftsräume wie Küche und Wohnräume gruppieren. In diesem Zusammenhang können komplette Wohneinheiten durchgehend ‚behindertengerecht‘ organisiert werden.

2 Mehrfamilienhäuser | Stuttgart

| D | 2017-2018

| O | Stuttgart

| A | Realisierung

| V | 1.230 m² BGF

Die Realisierung der beiden Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 6 Wohneinheiten für einen Privatbauherren erfolgte in Stuttgart-Degerloch, in unmittelbarer Nähe zur Waldau.

Eine besondere Herausforderung war die Einbindung der beiden Häuser in die anspruchsvolle und steile Geländetopographie. Durch die exponierte Lage des Baugrundstücks und der Ausrichtung der Häuser haben alle Wohnungen einen angenehmen Weitblick ins Grüne.

Die großzügige Wahrnehmung der Geschosswohnungen wird durch große Loggien ergänzt, die Maisonettewohnungen (UG/EG) erhalten aufgrund des Geländeverlaufes einen direkten Zugang zum privaten Garten.

Beide Häuser haben eine klassische WDVS-Fassade mit eloxierten Holz-Aluminium Fenstern. Die Besonderheit ist die Oberfläche dieser ausdruckstarken und lebendigen Fassade. Diese wurde mit einer ‚Besenstrich‘-Technik aufgetragen, ein harmonisches Fassadenbild mit gewollten Unregelmäßigkeiten in der Horizontalstruktur.

Obdachlosenheim | Kornwestheim

| D | 2017-2018

| O | Kornwestheim

| A | Realisierung

| V | 3.900 m² BGF

Die Bebauung der Obdachlosen – Hausgruppen werden in direkter Nachbarschaft zum Hundesportverein errichtet. Die 3 Bauabschnitte-, bzw. Einzelhäuser gliedern sich jeweils 2-geschossig von Ost nach West in 2x Männerunterkünfte und 1x Familienunterkunft.

Durch die 3 voneinander getrennten Baukörper entstehen „Durchblicke“ in die nördlich gelegenen Freibereiche innerhalb der Hausgruppen. Somit sind sowohl die Hauszugänge als auch die einzelnen Freibereiche gut kontrollierbar und von der Erschließungsstraße aus einsehbar.

Je Männerunterkunft sind Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss in Form von kleinen Küchen- und Essräumen angedacht. Die Einzelzimmer haben eine ca. Größe von 9,5 m2. Die Bäder und WCs sind in den Männerunterkünften zentral angeordnet. Zusätzlich werden im Erdgeschoss behindertengerechte Bäder als Einzelbad vorgesehen.

Die 3 Häuser werden auf einem engen Konstruktionsraster in konventioneller Bauweise erstellt. Eine Unterkellerung ist nicht vorgesehen. Großformatige Schalungssteine, bzw. Kalksandsteine und Gipsbauplatten für die Innenwände ermöglichen eine schnelle Bauabwicklung und Realisierung des Gesamtbauvorhabens. Der Wärmebedarfsberechnung und ENEV 2016 wird mittels einer kompakten Wärmedämmung, einer Gas- Brennwerttherme und einer Solarunterstützung erreicht.

Mehrfamilienhaus | Minden

| D | 2017

| O | Minden

| A | Realisierung

| V | 1.870 m² BGF

Der Neubau  in Minden ist umgeben von einer heterogenen Bestandsbebauung, zwischen Gewerbe, Wohnungsbau und Gründerzeithäusern. Der 3-geschossige Neubau wird als 4-Spänner mit zwei Treppenhäusern entwickelt. Der kompakte Baukörper erhält eine massive Ziegel- Vorsatzschale, die die Werthaltigkeit und den langen Lebenszyklus des Gebäudes unterstützt. 20 Wohneinheiten werden als Mietwohnungen konzipiert, 4 davon als großzügige Penthouse Wohnungen im Dachgeschoss. Großzügige Terrassen im Erd- bzw. Dachgeschoss und Loggien im 1. Obergeschoss sind nach Süden und Westen orientiert. Eine Tiefgarage dient der Unterbringung von PKW`s.

Budapester Platz | Stuttgart

| D | 2016

| O | Stuttgart

| A | Ideenwettbewerb

| V | 12.000 m² BGF

Das Wettbewerbsgebiet mit den markanten Baukörpern der ‚Conradi- Hochhäuser‘ an der Hangkante, befindet sich zwischen Europa- und Nordbahnhofviertel und dem künftigen Stadtteil Rosenstein.
Die aus den Parkanlagen des Pragfriedhofs und der Neubebauung Nordbahnhof ankommenden Grünstrukturen fließen über die Hangkante hinab zum Europaviertel.
Die Straßenräume der Londoner Straße und der Nordbahnhofstraße zwischen Europa- und Nordbahnhofviertel, rund um den zentral gelegenen Budapester Platz werden zu großzügigen Boulevards.

Das Wettbewerbsgebiet mit den solitär stehenden markanten Eisenbahner- Hochhäusern am Hang wird zwischen den Hochhäusern nicht nachverdichtet, lediglich nördlich der Mönchstraße wird in diesem Bereich zurückhaltend ein zusätzlicher Geschosswohnungsbau gesetzt.
Der ‚Kopfbau‘ bzw. Altbau der Nordbahnhofstraße 5 wird durch einen parallel gesetzten Neubau an der Ecke zur Wolframstraße ergänzt. Dieser bildet gleichzeitig eine Platzkante zum Budapester Platz.
Der Hotelneubau auf dem Grundstück A 1.15 und ein markanter ‚Stadtbaustein‘ auf der gegenüberliegenden Straßenseite nördl. der Wolframstraße besetzen weitere Platzecken am Budapester Platz. Hier entstehen am Fußpunkt des Hanges-, bzw. am Auftakt zum Nordbahnhofviertel weitere Nachverdichtungen mit Gewerbe- und Wohnungsbauten auf einer Parkierungspalette.

Der Verkehrsknotenpunkt ‚Budapester Platz‘ am zukünftigen Cityring wird in seiner Funktion als Knotenpunkt nicht geschwächt. Der ‚Cityring‘ Nordost soll in Zukunft weitestgehend störungsfrei verlaufen. Die Fußwegverbindung von der zukünftigen Promenade Londoner Straße wird als Boulevard über den Budapester Platz in die Nordbahnhofstraße bis zum Pragfriedhof weitergeführt.

3 Mehrfamilienhäuser | Berlin

| D | 2016 – 2017

| O | Berlin

| A | Realisierung

| V | 3.300 m² BGF

Im Süden von Berlin-Mitte, in Treptow- Köpenick entstehen 3 Mehrfamilienhäuser mit einer zusammenhängenden Tiefgarage und insgesamt 36 Wohneinheiten.
Das Ensemble beinhaltet sowohl Eigentums- als auch Mietwohnungen mit verschiedenen Grundrisszuschnitten und -größen.
Zentrale Treppenhauserschließungen schaffen flexible Wohnungszuschnitte mit 2-, 3-, 4- Zimmer Wohnungen.
Die sich zwischen den Gebäuden herausschiebende begrünte Tiefgaragendecke dient gleichzeitig als hochgelegter Garten, als „Grüne Mitte“, mit üppigen Grünpflanzungen und großzügigen Spielflächen, die zum Verweilen einladen.