Thieme Verlag | Stuttgart

| D | 2004

| O | Stuttgart

| A | Sanierung

| V | –

Das Stammhaus der Thieme- Verlagsgruppe wurde im laufenden Betrieb komplett saniert, incl. Haus-, Kommunikations- und Elektrotechnik. Der vorbeugende Brandschutz wurde entsprechend aktueller Anforderungen angepasst. Ausgangspunkt für die Sanierung war das Rechenzentrum, bzw. die zentrale EDV Technik. Die Räume der Geschäftsleitung und die Publikumsbereiche wurden im Rahmen der Sanierung neu gestaltet.

Villa Hengstenberg | Stuttgart

| D | 2002 – 2003

| O | Stuttgart

| A | Altbausanierung

| V | 395 m² BGF

Das Haus ‚Hengstenberg‘ wurde im Jahr 1908 für die Fabrikantenfamilie ‚Hengstenberg‘ in den Weinbergen von Stuttgart/ Uhlbach erbaut. 2002- 2003 ist das gesamte Anwesen von Grund auf saniert und ausgebaut worden. Holzständerwände und Holzbalkendecken wurden entkernt und neu aufgebaut. Das ungenutzte Dachgeschoss mit steilem Satteldachdach ist durch neue Dachaufbauten zum Wohnraum umgenutzt. Dachdeckung und neue Gaubenaufsätze wurden dem historischen Stil mit Biberschwanzdeckung angepasst.

Sämtliche Wohngeschosse erhielten Holzfenster mit historischer Fensterteilung, Teakholzböden, gespachtelte Innenwände und Bäder aus Carraramarmor. Ein durchgehend offen gestalteter Wohn- Essraum mit Kamin und großzügiger Küche und direkte Zugänge zum Garten steigern den Wohnwert mit insgesamt 320m² Wohnfläche.

Die Gartenanlage liegt terrassiert am Fuße eines Weinberges. Stützwände, Wasserbecken und ein kleines halbrundes ‚Amphitheater_ aus gelbem chinesischem Granit ergänzen den historischen Sandstein.

Ortsmitte und Rathaus | Dörzbach

| D | 2003

| O | Dörzbach

| A | 2.Preis / Realisierungswettbewerb

| V | –

Dörzbach ist ein ‚Straßendorf‘, am Wettbewerbsstandort kann sich die Ortsmitte mit Kirche, Rathaus und Schloss präsentieren.

Durch die Stellung des neuen Baukörpers, die bestehende Kirche und die Schlossmauer wird der Marktplatz räumlich gefasst und die Ortsmitte klar abgeschlossen. Der kompakte Rathausneubau öffnet sich zum Marktplatz/ Kirchplatz.

Die funktionalen Abläufe des Rathauses gruppieren sich um einen kleinen innenliegenden Lichthof, die internen Funktionen sind durch flexible Räume austauschbar.

Hotel- und Kongresszentrum | Konstanz

| D | 2002

| O | Konstanz

| A | Ankauf / Wettbewerb

| V | –

Städtebauliche Kernidee ist die fächerförmige zum Bodensee hin offene Bebauung, die sich mit dem Uferraum des Sees verzahnt und gleichzeitig das bestehende „Sealifecenter“ einbezieht. Kongresszentrum, Casino und Hotel werden unabhängig voneinander von einem zentralen Platz erschlossen, der sich zwischen Verlängerung Bodanstrasse und der neuen Brücke des Seeuferhauses erstreckt. Stadt und See werden wieder näher zueinander gebracht. Promenaden und Ufer werden durch die attraktiven Nutzungen als Teil der Stadt Konstanz aufgewertet. Die Bauten sind alle zum See hin orientiert und laden den Fußgänger am Uferbereich oder vom Seeufer jenseits der Bahnlinie ein, über Wegbeziehungen, Stege, Aussichtsplattformen und geplante Nutzungen das „Klein Venedig“ zu erkunden.

‚Ortsrand mit Altenpflege‘ | Deggingen

| D | 2001

| O | Deggingen

| A | 1.Preis / Wettbewerb

| V | 19.540 m² BGF

Die Wettbewerbsaufgabe bestand in der Planung einer größeren Altenpflegeeinrichtung im Kontext mit dem alten Bahnhof und weiteren betreuten Seniorenwohnungen. Durch die umgebende lückenhafte weitere Bestandsbebauung musste der gesamte nördliche Ortskern städtebaulich neu geordnet werden.

Die besondere Lage auf der ehemaligen jetzt begrünten Bahntrasse bedingt den städtebaulichen Entwurf in einer strengen Ost- Westausrichtung, um sowohl den Bahnhof als auch Grünzonen in das Freiflächenkonzept einzubinden.

‚Wohnen im Egert‘ | Esslingen

| D | 2000

| O | Esslingen

| A | 3.Preis / Wettbewerb

| V | 18.000 m² BGF

Die neue Stadtstruktur liegt oberhalb Esslingens an der Hangkante mit Blick auf den Aichwald. Durch die lockere durchgrünte Bebauung entstehen kleine individuelle Wohnquartiere. Die 2- und 3-geschossigen Gebäude sind in ihrer Bauform reduziert. Die großen Zäsuren/ der ‚Grüne Anger‘ teilen die einzelnen Baugruppen und lassen Raum für großflächige Freiraumqualitäten, Treffpunkte für Jung und Alt. Gleichzeitig wird durch dieses Freihalten der Grünflächen die Kaltluftzufuhr im Tal und eine Rad- und Fußwegverbindung gesichert.

Einfamilienhaus | Ludwigsburg

| D | 1999

| O | Ludwigsburg

| A | Realisierung

| V | 280m² BGF

Das Gebäude wird in erster Linie  durch die strenge kubische Bauform und die einfache, übersichtliche Raumfolge bestimmt. Im Bebauungsplan wird ein 1- geschossiges Wohnhaus  mit Satteldach 30- 40° vorgeschrieben, die ges. Grundstücksgröße beträgt 500 m². Durch das groß angelegte Erdgeschoss mit  ausgestellten Verglasungen auf der Südseite und durch die Dachterrasse im Obergeschoss wird dieser 1- geschossigen  Bauweise Rechnung getragen, zugleich setzt sich das Gebäude mit der scheinbaren 2- Geschossigkeit von der umgebenden Bebauung ab.

Messe-/ Ausstellungspavillion | Sindelfingen

| D | 1996

| O | Sindelfingen

| A | Realisierung

| V | –

Der Pavillon dient in erster Linie als Messeforum und Ausstellungsstand für individuelle Mode- Orderbüros im In- und Ausland. Die Anforderungen an die Bauaufgabe wurden im Laufe der Architektenplanung mehrfach verändert und neu definiert. Der Baukörper ist als reine Stahl- Glaskonstruktion mit transparentem Erscheinungsbild und filigranen Details durchgeplant und spiegelt in seinem äußeren Erscheinungsbild die Bauaufgabe ‚Inforum‘ wieder.

Das Haupttragwerk ist als Rahmenkonstruktion mit unterspannten Stahlträgern ausgelegt. 2 große Veranstaltungsräume werden über verglaste Fachwerkträger und flexible Schiebewände getrennt, die Büroräume können wahlweise den Sälen zugeschaltet oder über Glasschiebewände abgetrennt werden.

Wohn- und Gewerbebau | Ludwigshafen

| D | 1996

| O | Ludwigshafen

| A | Realisierung

| V | 1.950 m² BGF

Das 5- geschossige Gebäude bildet den Kopfbau einer bestehenden alten Wohnzeile in Ludwigshafen. Durch die direkte Nachbarschaft eines klinkerverkleideten Parkhauses und weiterer Wohnblocks wird ein kleiner innerstädtischer Platz gefasst, der neben der neuen Wohnbebauung mitgestaltet wurde.

Die nach Süden liegenden Grundrisse orientieren sich fächerförmig zum Platz, vorgelagerte Balkone, großzügige Verglasungen und die Terrasse mit Sitzplätzen öffnen die gesamte Fassade zum halböffentlichen Raum. Klinkersockelverkleidungen, helle Putzfassaden und wenige kräftige Farbakzente korrespondieren mit der Umgebung, gleichzeitig dreht sich der ‚Kopfbau‘ eigenständig Richtung Platz und vermittelt den Eindruck eines Solitärgebäudes. Die Gaststätte im Erdgeschoss wurde aus dieser Aufgabenstellung heraus, dem Charakter des Hauses entsprechend, mitgestaltet.

Gesamtplanung: Aminde & Loweg

Häuser der Konfektion | Sindelfingen

| D | 1993

| O | Sindelfingen

| A | Sanierung

| V | 20.000 m² BGF

Die 4 Häuser der Konfektion in Sindelfingen sind mit 20.000 m² Nutzfläche eines der größten Orderzentren für Modeeinkäufe in Europa. Die Aufgabenstellung bei der Sanierung bestand darin, die Fassaden, Überdachungen und die Erdgeschosszonen/ Eingangsbereiche aus dem Jahr 1972 umzugestalten. Neue Sonnenschutzelemente, die Verkleidung der Waschbetonfassaden aus vorgehängten Alu- Großtafeln, neue Fluchttreppen und Überdachungen geben dem gesamten Zentrum ein neues Image. Zusätzlich wurde zwischen den Häusern ein Parkdeck mit 160 Stellplätzen realisiert.