Quartier Alleenstraße | Esslingen

| D | 2012

| O | Esslingen-Zell

| A | Quartierentwicklung

| V | 13.890 m² BGF

Die Flusslandschaft des Neckars, der vorhandene Baumbestand entlang des Neckars und der zukünftige ‚Hafenplatz‘ am neuen Vereinsheim bilden das Grundgerüst für ein durchgrüntes Wohnquartier mit einer hohen Aufenthaltsqualität und einer neuen Identität des Ortes. Das neue Vereinsheim wird aus o.g. Gründen an der Nordseite der Sporthalle geplant und begrenzt den kleinen Sporthafen mit angrenzendem Quartiersplatz. Um dem neuen Quartier eine klare Zonierung und Abgrenzung zum nordwestlich der Alleenstraße liegenden Gewerbeareal zu geben, werden an der Kreuzung 2 Punkthäuser als neues Tor/ Quartierseingang gesetzt

Quartier Sonnenwinkel | Radolfzell

| D | 2011

| O | Radolfzell

| A | Quartierentwicklung

| V | 6.080 m² BGF

Die städtebauliche Leitidee ist, eine große Vielfalt an Wohnformen, im Kontext der bestehenden Bebauung zu generieren. Entlang der Friedrich- Werber- Str. werden 3 Mehrfamilienhäuser konzipiert, die eine lärmmindernde Funktion für die dahinter- liegende offene Quartiersbebauung aufweisen. Die nördlich dahinterliegenden Stadtvillen werden in ihrer Struktur mit kleineren individuellen Stadthäuser („back to back“) weiter- entwickelt. Nördlich des Wohnweges entstehen im östlichen Teil Doppelhäuser. Im westlichen Teil des Planungsgebietes an der Herzenstraße sind 2x 3 Reihenhäuser vorgesehen. Dieser Duktus aus dem städtebaulichen Konzept heraus entwickelt, empfiehlt die Realisierung aus einer Hand, sodass Gebäude, Gestaltung, Geschossigkeit und Freiraum sensibel aufeinander abgestimmt werden können.

Wohnen am Mühlgraben | Bayreuth

| D | 2010

| O | Bayreuth

| A | Quartierentwicklung

| V | 27.000 m² BGF

Auf Grund der Topografischen Lage wird das 27.000 m2 große Grundstück in verschiedenen Bauabschnitten entwickelt. Weitere maßgebende Kriterien sind die Lärmbelastungen auf der Ostseite duch die 4- spurige Durchgangsstraße und durch die 9 m Topografieunterschied am ‚Mühlgraben‘. Nutzungsmischungen aus Markt, Geschosswohnungsbau, Doppel-, Reihenhäusern und betreutes Seniorenwohnen beleben die Quartierstruktur. Im Dialog mit dem Planungsamt Bayreuth werden im Jahr 2014 die weiteren Planungsschritte wie Rahmenplanung und Bebauungsplan in Gang gesetzt.

Zukunft Killesberg | Stuttgart

| D | 2010

| O | Stuttgart

| A | Investorenwettbewerb

| V | 18.300 m² BGF

Vorgeschlagen wird eine winkelförmige abgestaffelte Neubebauung mit ruhigen Innenhöfen, die sich zum Killesberg- Park nach Westen öffnet. In den grünen Fingern der Neubebauung setzt sich das angedachte Thema aus dem Park fort. Geschwungene Wege und wegbegleitende Bachläufe zur Ableitung des Regenwassers verzahnen sich mit der Bebauung.

Der Lärmschutz zur Stresemannstraße im Osten wird durch eine straßenbegleitende geschlossene Bebauung erreicht. Auftakt und Identifikationspunkt des inneren Block – Boulevards sind die Gestaltungsthemen Wasser- und Garten. Diese individuellen Gartenbilder in den Durchgängen geben den Quartieren eine hohe Freiraumqualität und schaffen Identitäten. Vorgelagert vor den Einheiten im Erdgeschoss werden große Holzdecks als Terrassen installiert, die sich in die privaten Wiesenflächen zu den Gärten öffnen.

In Zusammenarbeit mit ‚ORPLAN‘ Stuttgart.

Wohnen an der Promenade | Heidelberg

| D | 2009

| O | Heidelberg

| A | Ankauf / Wettbewerb

| V | 16.320 m² BGF

Städtebauliche Kernidee ist die Öffnung der Wohnquartiere zum Landschaftsraum, mit ‚Blickfenstern‘ zur Landschaft. Diese Wohnqualität gilt für die gesamten Quartiere entlang der Promenade, die hohe Dichte und Atmosphäre innerhalb der Quartiere bleibt erhalten. Der Straßenraum zum ‚Langen Anger‘ wird durch dichtere Wohnstrukturen begleitet, um einerseits die Intimität des Wohnens, andererseits die urbanere Straßenkante zur Verkehrserschließung ‚Langer Anger‘ sicherzustellen.

Die räumlich offenere Ausprägung der ‚Südwestkante‘ zum Pfaffengrund verknüpft zugleich die Wahrnehmung vorhandener naturräumlicher Elemente wie Felder, Wiesen, Bäume und schafft damit Orientierung und Identifikation mit dem Ort. Die ‚Schwetzinger Terrasse‘ mit ihren baumüberstellten Sitzbereichen bietet eine ganzjährige Aufenthaltsqualität, sie lädt ein zum Verweilen, Sitzen und Bespielen.

Seniorenwohnen mit Pflege | Stuttgart

| D | 2008

| O | Stuttgart

| A | 2.Preis / Wettbewerb

| V | 8.575 m² BGF

Das Grundstück für den Neubau des Pflegeheimes „Haus Hasenberg“ liegt in exponierter Lage  in der Reinsburgstraße. Kernidee ist, das Gebäude nach außen als markantes und modernes  Eckgebäude mit eigener Identität zu entwickeln. Nach innen ist das Gebäude auf einen ruhigen  Gartenhof als grünes Herz der Anlage ausgerichtet. Die Maßstäblichkeit und Gesamtwirkung des Gebäudes fügen sich selbstverständlich in den Straßenraum ein. Die Baufluchten der Reinsburg und der Klugestraße werden jeweils fortgeführt.
In der Einbindung ist das Gebäude bestimmt durch die umgebende Bebauung. In der Gestaltung und in der Wahl der Bauelemente ist das Gebäude zeitgemäß, sachlich- modern. „Harte Schale, weicher Kern“, so gibt sich das Gebäude von außen nach innen: hell und freundlich in der Geamterscheinung, eine „strenge Bauform“ mit harten Kanten zur Straße hin, offen und einladend zur grünen Mitte in seinem Inneren.

Stadtmuseum | Wiesbaden

| D | 2008

| O | Wiesbaden

| A | Wettbewerb

| V | –

Das Grundstück für den Neubau des Stadtmuseums Wiesbaden liegt markant an dem Übergangsbereich der geschlossenen Stadtkante und der anschließenden Villenstruktur. Gleichzeitig ist die Situation Rheinstraße, Wilhelmstraße Auftakt und ‚Tor‘ zur Kernstadt (historisches Fünfeck).

Das Museum gliedert sich in 2 monolithische Baukörper, die über eine filigrane Glashalle verbunden sind. Der südliche Baukörper nimmt die Raumkanten der Rheinstraße und der Wilhelmstraße auf. Der nördliche Baukörper springt zurück auf die Bauflucht des benachbarten Solitärbaues. Die historischen Villen an der Wilhelmstraße und das Museum bilden so einen klar gegliederten, großzügigen Vorplatz an der Wilhelmstraße. Der Hauptzugang erfolgt über den Vorplatz zur Wilhelmstraße hin, der als städtischer Platz ausgebildet wird. Eine zentrale Wasserfläche ist das wesentliche gestalterische Element der Außenanlagen.

Max Ernst Museum | Brühl

| D | 2007

| O | Brühl

| A | Wettbewerb

| V | –

Die Bauherrin, die Stiftung Max Ernst, verlangte für ihre Sammlung ein repräsentatives Museum südlich des Schlossparkes Augustusburg. Der deutsch-französische Maler, Graphiker und Bildhauer Max Ernst (1891-1976) war einer der Mitbegründer des Surrealismus.

Der Entwurf sieht vor, das auf dem Parkgrundstück bestehende denkmalgeschützte Gebäude des Benediktusheims für die ständige Sammlung zu nutzen. Dafür wird es von nachträglichen Anbauten befreit und das komplett Gebäudensemble mit einer neuen Klimahülle umschlossen.
Flexible Trennwänden erlauben unterschiedliche Ausstellungen mit unterschiedlichen Künstlern. Auf der Fläche des gespiegelten Grundrisses des U-förmigen Gebäudes entsteht ein ein Meter hohes Tableau, auf dem Skulpturen des Künstlers ausgestellt werden. Die Glashülle, die das Volumen des Hofes zwischen Altbau und Tableau einnimmt, dient als Erschließung für den Neubautrakt und soll gleichzeitig die Wechselausstellungen aufnehmen. Der Besucher wird bei dem Übergang von den Räumen des Altbaus über das mit Tageslicht durchflutete Foyer in die unterirdischen Räume gleichzeitig in die unterbewusste Welt der Surrealisten eintauchen.

Melvo Gelände | Kornwestheim

| D | 2006

| O | Kornwestheim

| A | Quartierentwicklung

| V | –

Planungsziel war die Neuordnung des Produktionsstandortes der Fa. MELVO Vertriebs GmbH.

Aufgrund der sich konkretisierenden Planungen der im Gebiet tätigen Bauträger und Investoren hat der Gemeinderat der Stadt Kornwestheim den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Wohngebiet ‚Südliche Goethestraße‘ gefasst.

Seit der Aufgabe des Produktionsstandortes der Fa. MELVO im Jahr 2004 ist das Plangebiet eine Industriebrache. Die dominierende Nutzung im Stadtteil ist Wohnen, so dass an diesem Standort vorhandene Wohnbauflächen erweitert werden können und der Bereich städtebaulich sinnvoll abgerundet werden kann. Hier kann zentrumsnah Wohnraum entstehen, ohne Flächen im Außenbereich antasten zu müssen. Das Plangebiet liegt innerhalb des Sanierungsgebietes ‚Soziale Weststadt‘.

3 Mehrfamilienhäuser | Ludwigsburg

| D | 2005 – 2006

| O | Ludwigsburg

| A | Realisierung

| V | 4.450 m² BGF

Die 5- geschossigen Gebäude mit insgesamt 45 Wohneinheiten bilden den südlichsten Siedlungsrand ‚Am Sonnenberg‘ in Ludwigsburg. Jede Wohnung hat eine freie Aussichtslage bis zum Fernsehturm in Stuttgart. Vorgelagerte Balkone, großzügige Verglasungen und Terrassen mit Sitzplätzen öffnen sich zum halböffentlichen Raum.  Farblich wechselnde Faserzementverkleidungen in den Dachgeschossen, helle Putzfassaden  und wenige kräftige Farbakzente korrespondieren mit der Umgebung.