2 Mehrfamilienhäuser | Remseck

| D | 2013

| O | Remseck

| A | Realisierung

| V | 1.280 m² BGF

In Remseck entlang der JFK – Allee sind 2 Punkthäuser vorgesehen. Die beiden Mehrfamilienhäuser werden mit innovativem Wärmeschutz und individuellen Grundrisszuschnitten realisiert. Durch den Fernwärmeanschuss eines Blockheizkraftwerkes, eine Wärmepumpenanlage in Verbindung mit thermischer Solaranlage und gut gedämter Bauteile entstehen KFW 55 Standards.

Hartenecker Höhe | Ludwigsburg

| D | 2012

| O | Ludwigsburg

| O | Investorenwettbewerb

| V | 6.200 m² BGF

Das Baufeld bildet am zentralen Erschließungsboulevard ein Wohnquartier mit 5 Gebäuden. Im Bauabschnitt 2 bilden die zwei Ost/ West ausgerichteten Gebäude zusammen mit dem punktförmigen Gebäude den grünen Hofraum des Blocks. Der Bebauungsplan sieht ein zusätzliches 4. Geschoss in den ‚Eckpunkten‘ des Quartiers vor. Alle Häuser verfügen über einen Aufzug und sind barrierefrei erschlossen. Die Hauszugänge orientieren sich zum öffentlichen Raum hin und bilden so eine ‚Adresse‘.

Über die Erdgeschossebene der Treppenräume besteht jeweils ein Zugang zum grünen Hof. Die gesamte Anlage ist leicht angehoben und wird durch eine Sockelmauer gefasst. Dadurch ergibt sich eine eindeutige Zonierung der öffentlichen Bereiche und der privat genutzten Gartenflächen.

2 Mehrfamilienhäuser | Stuttgart

| D | 2009 – 2012

| O | Stuttgart

| A | 1.Preis / Wettbewerb

| V | 1.250 m² BGF

Die 2 Häuser stehen an der Hangkante, in begehrter Halbhöhenlage „auf dem Haigst“ mit Blick auf den Talkessel von Stuttgart. Durch die Staffelung der offenen Grundrisse ist der Ausblick auf Stuttgarts Innenstadt aus allen Wohnungen möglich. Die Architektursprache mit klar formulierten kubischen Baukörpern setzt sich in den Fassaden fort.
Scheiben und Öffnungen anstelle der üblichen „Lochfassade“ geben den großzügigen Grundrissen den Außenbezug, Innen und Außen sind fließend. Die Wohngebäude werden im KfW 60 Standard gebaut, Solarkollektoren und ein kleines Blockheizkraftwerk sorgen für zusätzliche energetische Einsparungen.

Seniorenwohnen mit Pflege | Stuttgart

| D | 2008

| O | Stuttgart

| A | 2.Preis / Wettbewerb

| V | 8.575 m² BGF

Das Grundstück für den Neubau des Pflegeheimes „Haus Hasenberg“ liegt in exponierter Lage  in der Reinsburgstraße. Kernidee ist, das Gebäude nach außen als markantes und modernes  Eckgebäude mit eigener Identität zu entwickeln. Nach innen ist das Gebäude auf einen ruhigen  Gartenhof als grünes Herz der Anlage ausgerichtet. Die Maßstäblichkeit und Gesamtwirkung des Gebäudes fügen sich selbstverständlich in den Straßenraum ein. Die Baufluchten der Reinsburg und der Klugestraße werden jeweils fortgeführt.
In der Einbindung ist das Gebäude bestimmt durch die umgebende Bebauung. In der Gestaltung und in der Wahl der Bauelemente ist das Gebäude zeitgemäß, sachlich- modern. „Harte Schale, weicher Kern“, so gibt sich das Gebäude von außen nach innen: hell und freundlich in der Geamterscheinung, eine „strenge Bauform“ mit harten Kanten zur Straße hin, offen und einladend zur grünen Mitte in seinem Inneren.

3 Mehrfamilienhäuser | Ludwigsburg

| D | 2005 – 2006

| O | Ludwigsburg

| A | Realisierung

| V | 4.450 m² BGF

Die 5- geschossigen Gebäude mit insgesamt 45 Wohneinheiten bilden den südlichsten Siedlungsrand ‚Am Sonnenberg‘ in Ludwigsburg. Jede Wohnung hat eine freie Aussichtslage bis zum Fernsehturm in Stuttgart. Vorgelagerte Balkone, großzügige Verglasungen und Terrassen mit Sitzplätzen öffnen sich zum halböffentlichen Raum.  Farblich wechselnde Faserzementverkleidungen in den Dachgeschossen, helle Putzfassaden  und wenige kräftige Farbakzente korrespondieren mit der Umgebung.

Villa Hengstenberg | Stuttgart

| D | 2002 – 2003

| O | Stuttgart

| A | Altbausanierung

| V | 395 m² BGF

Das Haus ‚Hengstenberg‘ wurde im Jahr 1908 für die Fabrikantenfamilie ‚Hengstenberg‘ in den Weinbergen von Stuttgart/ Uhlbach erbaut. 2002- 2003 ist das gesamte Anwesen von Grund auf saniert und ausgebaut worden. Holzständerwände und Holzbalkendecken wurden entkernt und neu aufgebaut. Das ungenutzte Dachgeschoss mit steilem Satteldachdach ist durch neue Dachaufbauten zum Wohnraum umgenutzt. Dachdeckung und neue Gaubenaufsätze wurden dem historischen Stil mit Biberschwanzdeckung angepasst.

Sämtliche Wohngeschosse erhielten Holzfenster mit historischer Fensterteilung, Teakholzböden, gespachtelte Innenwände und Bäder aus Carraramarmor. Ein durchgehend offen gestalteter Wohn- Essraum mit Kamin und großzügiger Küche und direkte Zugänge zum Garten steigern den Wohnwert mit insgesamt 320m² Wohnfläche.

Die Gartenanlage liegt terrassiert am Fuße eines Weinberges. Stützwände, Wasserbecken und ein kleines halbrundes ‚Amphitheater_ aus gelbem chinesischem Granit ergänzen den historischen Sandstein.

Einfamilienhaus | Ludwigsburg

| D | 1999

| O | Ludwigsburg

| A | Realisierung

| V | 280m² BGF

Das Gebäude wird in erster Linie  durch die strenge kubische Bauform und die einfache, übersichtliche Raumfolge bestimmt. Im Bebauungsplan wird ein 1- geschossiges Wohnhaus  mit Satteldach 30- 40° vorgeschrieben, die ges. Grundstücksgröße beträgt 500 m². Durch das groß angelegte Erdgeschoss mit  ausgestellten Verglasungen auf der Südseite und durch die Dachterrasse im Obergeschoss wird dieser 1- geschossigen  Bauweise Rechnung getragen, zugleich setzt sich das Gebäude mit der scheinbaren 2- Geschossigkeit von der umgebenden Bebauung ab.

Wohn- und Gewerbebau | Ludwigshafen

| D | 1996

| O | Ludwigshafen

| A | Realisierung

| V | 1.950 m² BGF

Das 5- geschossige Gebäude bildet den Kopfbau einer bestehenden alten Wohnzeile in Ludwigshafen. Durch die direkte Nachbarschaft eines klinkerverkleideten Parkhauses und weiterer Wohnblocks wird ein kleiner innerstädtischer Platz gefasst, der neben der neuen Wohnbebauung mitgestaltet wurde.

Die nach Süden liegenden Grundrisse orientieren sich fächerförmig zum Platz, vorgelagerte Balkone, großzügige Verglasungen und die Terrasse mit Sitzplätzen öffnen die gesamte Fassade zum halböffentlichen Raum. Klinkersockelverkleidungen, helle Putzfassaden und wenige kräftige Farbakzente korrespondieren mit der Umgebung, gleichzeitig dreht sich der ‚Kopfbau‘ eigenständig Richtung Platz und vermittelt den Eindruck eines Solitärgebäudes. Die Gaststätte im Erdgeschoss wurde aus dieser Aufgabenstellung heraus, dem Charakter des Hauses entsprechend, mitgestaltet.

Gesamtplanung: Aminde & Loweg